Seit 1976 finden jeweils im Mai/Juni die Mülheimer Theatertage
"Stücke" statt. Sieben bis acht Stücke in der wirksamsten Aufführung
- meist der Uraufführung - werden jährlich in Mülheim an
der Ruhr gezeigt. Die Theatertage sind in ihrer Konzeption nach wie vor
einzigartig. Bewertet werden neue Stücke - nicht die Inszenierungen.
Die Auswahl trifft ein unabhängiges Gremium aus den in der jeweiligen
Saison uraufgeführten deutschsprachigen Stücken.
Eine Jury aus fünf Theaterschaffenden, Kritikern und Dramatikern
vergibt am Ende des Festivals den mit 15.000 Euro dotierten Mülheimer
Dramatikerpreis.
Vom Publikum wird der "Publikumspreis der Mülheimer
Theatertage", ein undotierter Ehrenpreis, vergeben.
1987 erhielten die Mülheimer Theatertage den ITI-Preis des "Zentrum
Bundesrepublik Deutschland des Internationalen Theaterinstituts e.V. der
UNESCO" für die Konzeption, "...deutschsprachige Dramatik zu bewerten
und zu fördern, Autoren zu fördern und ästhetische Strömungen
in der zeitgenössischen Theaterliteratur ideell und materiell zu unterstützen...".
Gründungsjahr: 1976
Stifter/Träger: Stadt Mülheim an der Ruhr
Veranstalter: Theaterbüro des Kulturbetriebes Mülheim an der Ruhr und Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen
Sparte: Dramatiker und Dramatikerinnen
Vergabeform: Der Mülheimer Dramatikerpreis in Höhe von 15.000
Euro wird jährlich vom Veranstalter an eine/n Preisträger/in
vergeben.
Ziel: Förderung deutschsprachiger Autorinnen und Autoren unabhängig
von Nationalität; Überblick über das junge, zeitgenössische
deutschsprachige Drama. Auszeichnung von Spitzenleistungen.
Bedingungen: Nur für deutschsprachige, lebende Autorinnen und Autoren,
deren Stücke im jeweiligen Auswahlzeitraum uraufgeführt wurden
und an den Mülheimer Theatertagen "Stücke" teilnehmen.
Auswahlgremium: Unabhängig vom Veranstalter und dem Stifter oder
Träger.
Vergabegremium: Eine vom Auswahlgremium und dem Veranstalter unabhängige
Jury